Zweirichtungszähler für die PV-Anlage: Einspeisung richtig messen

Wer Solarstrom einspeist, braucht einen Zweirichtungszähler. Er misst getrennt, wie viel Strom Sie aus dem Netz beziehen und wie viel Sie einspeisen.

Was ist ein Zweirichtungszähler?

Im Gegensatz zum klassischen Bezugszähler erfasst der Zweirichtungszähler zwei Zählwerke: Bezug (1.8.0) und Einspeisung (2.8.0). Nur so lässt sich Ihre PV-Einspeisung korrekt abrechnen.

Wann wird er eingebaut?

Spätestens zur Inbetriebnahme der PV-Anlage. Der Messstellenbetreiber setzt den Zähler – Voraussetzung ist ein passender, normgerechter Zählerplatz. Häufig muss der Zählerschrank für die PV-Anlage zuvor modernisiert werden.

Worauf achten?

  • ausreichend Platz im Zählerschrank
  • korrekte Anmeldung der PV-Anlage
  • Eintrag ins Marktstammdatenregister

Häufige Fragen

Bekomme ich automatisch einen Zweirichtungszähler?

Mit Anmeldung der PV-Anlage ja – der Messstellenbetreiber tauscht den Zähler entsprechend.

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